Deprecated: mysql_connect(): The mysql extension is deprecated and will be removed in the future: use mysqli or PDO instead in /kunden/470910_80801/webseiten/old/html/index.php on line 259
Kostümverleih Frackverleih Tierkostüme Brautmoden HISTORISCHE KOSTUEME 3 — Kostümverleih Breuer
   

Historische Kostüme III

An dieser Stelle präsentiert Ihnen Kostümverleih Breuer in loser Folge eine kleine Auswahl besonderer Kleinode aus dem reichhaltigen Fundus: Kostüme, die ihren teils historischen Vorbildern detailgetreu nachgeahmt wurden, vom Mittelalter bis zur Jetztzeit. Alle Kostüme können selbstverständlich entliehen werden. Eine Anfrage können Sie über die Fundus-Übersicht oder das Kontaktformular stellen.

Die „goldenen Zwanziger“ (1920 — 1929)

Nach dem Ersten Weltkrieg bricht in den „Roaring Twenties“ ein heftiger Vergnügungsrausch aus. In der Metropole Berlin entsteht die Mode der zwanziger Jahre, die bis heute ein Begriff ist. Die Frau dieser Zeit, eine Mischung aus Vamp und Garçonne, entsteht vor unserem Blick als gertenschlanke, Charleston tanzende Person in einem kurzen Hänger mit langer Zigarettenspitze, Perlenkette und Bubikopf. Die herrschende Mode erlaubt den Frauen weder Busen noch Bauch noch Hüften. Zum Ausputz gehören bunte Glasperlen, Federn und Chenillestickereien. Man trägt Kunstseidenstrümpfe und Spangenschuhe mit niedrigen Absätzen.

Mit der Mode gehende Frauen tragen kurzes, glatt gekämmtes Haar - den „Bubikopf“. Dass die Frauen sich in ihrer Frisur dem kurzen Haarschnitt der Männer annähern ist auch symbolischer Ausdruck ihrer Emanzipation.

Material: Die Charlestonkleider sind aus Voile, Crepe, Seide, Atlas und Taft.


Literatur:
Loschek, Ingrid: Mode im 20. Jahrhundert. 5. Auflage. München 1995.
Mundt, Barbara: Metropolen machen Mode. Haute Couture der 20er Jahre. 3., veränd. Aufl. Berlin 1989.

Op Art und Pop Art (60er und 70er Jahre)

Die konservative Nachkriegsära wird durch die Studentenrevolte, die sich besonders im Protest gegen den Vietnamkrieg manifestiert, in Erschütterung versetzt. Auch in der Mode kommt es zu einem radikalen Bruch, zu dessen Symbol die „Jeans“ werden. Diese Hose, die mit den amerikanischen Soldaten auch nach Europa gekommen ist, wird zum bevorzugten Kleidungsstück der rebellischen Jugend. Eine ähnlich starke Wirkung hat der Minirock, den Mary Quant 1965 präsentiert. Die Mode bekennt jetzt Farbe. Ist der Hippie-Look wesentlich durch Reisen nach Indien und Afghanistan angeregt, so entwickeln sich die Moden in der schrillen Neonlichtkultur von Pink und Punk dann in immer schnellerer Folge. Die „Mutter“ der Punkmode ist Vivienne Westwood.

Um die langen Haare bindet man sich farbige Stirnbänder. Zur Hippie-Mode trägt man Sandalen, zur Punk-Mode dann Plateauschuhe oder eng anliegende, bis über die Knie reichende Stiefel.

Literatur:
Hennessy, Val: In the Gutter. London/Melbourne/New York: Quartet Books 1978.